Bootsfahrt auf dem Koman-Stausee
- Isabel
- 31. Jan. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Heute waren wir auf dem Weg nach Koman.
Dort soll es total herrlich sein und die Natur einfach nur traumhaft. So haben wir es gelesen, also wollten wir das sehen.
Gestern haben wir uns mal wieder einen kleinen Campingplatz gesucht.
Manchmal ist richtig und ausdauernd duschen echt cool 😁 Unsere Außendusche am Charly wird aufgrund der noch kühlen Temperaturen nur mäßig genutzt 😂
Außerdem musste unser Wassertank auch wieder gefüllt werden und somit ging es eben in ein Camp.
Auch hier wurden wir mega freundlich begrüßt und hatten den gesamten Platz wieder für uns allein. Das fetzt dann schon irgendwie 😉
Das camp-eigene Restaurant war geöffnet und lockte uns mit traditionellen albanischen Gerichten. Der nette Kellner brachte uns eine große Platte mit diversen Kleinigkeiten, dazu Brot und Salat- er erklärte uns auch, was es alles war. Es klang echt spannend und ganz anders, als Speisen, die wir kennen. Leider habe ich keine Ahnung mehr und kann es nicht mehr wieder geben 🙈 aber ich kann sagen: wir fanden es alle echt enorm lecker!!!
Abends waren wir nochmals dort und es gab Forelle. Ricos Angelerfolge lassen ja leider etwas zu wünschen übrig 😜 (na mal sehen, ob er den Eintrag aufmerksam liest... 😂)
Heute Vormittag brachen wir zum Koman-Stausee auf.
Leicht irritiert waren wir, als unser Navi für die Strecke von 20km eine Fahrtzeit von knapp einer Stunde berechnete. Schnell wurde uns allerdings klar, warum man so ewig dafür benötigte... Die "Straße" wandt sich um Berge, es ging mal hoch, dann wieder runter. Doch das eigentlich Aufregende war die Beschaffenheit. Teilweise Asphalt, doch Großteil Schotter oder extrem löchriger, alter Asphalt... Oder Beton... Oder weiß der Himmel 🤷🏻♀️😂 Aber egal was es war, es war zumindest unebenen und wir fuhren von einem Schlagloch ins nächste 😂
Und schaukelte es kräftig im Charly 😂
Das war wirklich eine abenteuerliche Fahrt 😜
Aber hey, wir sind irgendwie und irgendwann in Koman angekommen.
Direkt an der Fährabfahrtsstelle wurden wir wieder mit offenen Armen empfangen.
Man riet uns zu einer Bootsfahrt mit einem kleinen Boot, Dauer ca 1 Stunde.
Ja, OK, machen wir so, sagten wir.
Wir packten uns noch schnell in warme Sachen (hier war es dann trotz des vollen Sonnenscheins ein bisschen windig) und wurden dann erstmal zu einem Kaffee eingeladen, ins Restaurant am Bootsanleger. Dort saß ein älterer Mann am Ofen , auf dem etwas in einem Kessel vor sich hin brodelte... und Stühle für uns wurden auch um den Ofen bereit gestellt... Auf der einen Seite war das ja nett... Aber irgendwie war es auch ein seltsames Flair... Es lässt sich schlecht in Worte fassen... Die "Aura" war einfach merkwürdig 🤷🏻♀️
Während wir unseren Kaffee und Lucy ihre Limo tranken, plauderten wir mit unserem vermeintlichen Bootsführer.
Wir fragten nach dem Preis für die Tour. Er sagte "eighteen for all"
Jo, alles klar. Rico hielt ihm 20€ hin- passt schon so. Er lächelte und wiederholte "eighteen"... Oder hab ich mich verhört?! Ach, nee, der sagt ja "eigthy" 🙈😱
Wir erklärten, dass uns 80€ zu viel sei, er zuckte mit den Schultern und meinte "OK"... Sprach dann aber ausgelassen mit seinen Kollegen..
So gaben ihm ein paar Euro für den Kaffee und verschwanden schleunigst. Nix mit Bootsfahrt.
Lucy meinte nur: "Ach, das macht nichts. Die Fahrt hierher war für meinen Geschmack schon ausreichend Abenteuer für einen Tag" 😂
Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf den Rückweg über die "Abenteuer-Straße" und suchten unterwegs einen idyllischen Stellplatz
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